Andrea´s Gedankenbilder

 

Zeit des Schreibens

 

Ruht tief in mir dies weite Land

 Genaures ist mir nicht bekannt

Fürwahr ich ahn´ es ist vorhanden

Und doch hab ich´s nur halb verstanden

 

Wenn die guten und die bösen

Gedanken sich in Nichts auflösen

Wenn die Stille sich bewegt

In der Seel´ ihr Dasein pflegt

 

Tut sich auf die lichte Pforte

Führt mich stets zum gleichen Orte

Wo Literaten an den Flüssen

Insgeheim die Musen küssen

 

Steh´ zeitens noch in meiner Mitte

Leise form ich meine Bitte

Auf dass die Muse mich beacht´

Und Poesie in mir entfacht

 

Stets wenn diese mir ergeben

Lichtet sich der dichte Nebel

Gleite durch dieselbe Pforte

Zurück zu dem gewohnten Orte

 

Greif Papier und auch die Feder

Will der Lyrik nun ans Leder

Schreib mit Hast und auch mit Eile

Konzentriert bedacht

Und feile

An meinem Werk mit Leidenschaft

Bis mir die Kraft der Nebel nimmt

Der erneut mich nieder ringt.

 

Doch nimmermehr wird man mir nehmen

All mein Wissen ob der Schemen

Die mich an diesem Fluss ereilten

Und Wort für Wort stets mit mir teilten. 

 

 

Autorin: Andrea Waschmann